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ND Filter für Drohnen erklärt

Im Foto und vor allen Dingen im Filmgeschäft sind ND Filter nicht wegzudenken.

Einmal auf das Objektiv oder die Linse aufgeschraubt, erzielen sie einen Effekt, der sich später in der Post-Produktion (z.B. Schnitt) nicht nachträglich erzielen lässt: sie reduzieren das einfallende Licht und dunkeln das Bild ab. Warum das aber so genial ist? Es geht prinzipiell nicht darum, das Bild für das Auge des Betrachters heller oder dunkler erscheinen zu lassen, sondern es geht darum, die Verschlusszeit, die ohne Filter extrem kurz ist, auf eine Level abzubremsen, das cineastisch aussieht.

 

Actionszenen oder durch die Luft fliegende Wasserpartikel werden mit einer extrem kurzen Belichtungszeit eingefroren. Da benötigt man möglichst viel Umgebungslicht, um die Verschlusszeit gering zu halten.

Nachtaufnahmen, auf denen alles verschwimmt, werden mit einer extrem langen Belichtungszeit aufgenommen, teilweise mehrere Sekunden lang.

Um einen Film weder zu überschärft, noch zu unscharf wirken zu lassen, ist die richtige Wahl der Verschlusszeit enorm wichtig.

Eine simple Regel gibt die perfekte Verschlusszeit an, um dem Bild etwas Bewegungsunschärfe mitzugeben, was in Filmen erwünscht ist.

 

2 x Bildwiederholungsrate = Verschlusszeit

Beispiel: bei 24 Bildern pro Sekunde ergäbe sich eine Verschlusszeit von 48, bei 25 Bildern pro Sekunde käme man schon auf eine Verschlusszeit von 50 und bei beispielsweise 30 Bildern pro Sekunde sollte man die Verschlusszeit auf 60 einstellen.

 

Nun ist der ideale Wert, bei 24 Bildern pro Sekunde 48, leider nicht einstellbar. Hier nimmt man einfach den nächsten Wert, in diesem falle 50.

ND FILTER DJI MAVIC PRO

ND FILTER DJI PHANTOM 3

ND FILTER DJI PHANTOM 4

ND FILTER DJI INSPIRE

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