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  • Tom David Frey

Deine Luftaufnahmen brauchen die richtige Musik!

Für gute Luftaufnahmen braucht man, neben den Fertigkeiten, natürlich zuallererst eine gute Drohne. Außerdem ND Filter. Und natürlich auch noch ein Bearbeitungsprogramm.


Oftmals vernachlässigt wird allerdings der Sound.

Dabei haben Töne und hat Musik einen unglaublichen Effekt auf die Zuschauer.



Beispiel: das gleiche Videomaterial wirkt vollkommen anders, wenn man die Musik wechselt.

Der Unterschied im Empfinden ist gigantisch, wenn man das visuell gleiche Material einmal mit eher freundlicher und dann noch einmal mit dunkler, dramatischer Musik untermalt. (Tipp: Probier es doch einfach mal selbst aus).


Aber wie kommt das eigentlich?


Wie Musik uns beeinflusst


Tatsächlich hat Musik einen physisch messbaren Einfluss auf den Hörer.

Blutdruck, Atemfrequenz und Herzschlag werden beeinflusst, ebenso die Muskelspannung und der Hormonhaushalt.

Wird aggressivere, spannungsgeladenere Musik gehört, schüttet der Körper mehr Adrenalin aus - das Gegenteil passiert beim Hören von sanfter, ruhiger Musik, die sowohl die Konzentrationsfähigkeit erhöht, als auch die Ausschüttung von Stresshormonen verringert.


Musik wird mittlerweile in vielen medizinischen Bereichen eingesetzt, von der Schlaganfalltherapie über psychatrische Schmerzbehandlungen bis hin zum Gedächtnistraining.


Gedächtnistraining? Ja, richtig.


Das Hören von Musik ist für unser Gehirn eine ziemlich große und fordernde Aufgabe, muss es doch etliche Informationen zeitgleich verarbeiten.

Tonhöhe und Melodie zu erkennen, die Instrumente zu bestimmen, die Tonquelle zu lokalisieren, all das verlangt unserem Gehirn viel ab, trainiert es aber auch auf diese Weise.


Was Musik uns fühlen lässt


Hast Du schon vom limbischen System gehört? Das ist nicht eine weit entfernte Galaxie, auch wenn man sich das in guter alter Star Trek Manier natürlich gerne so vorstellen darf.


Nein, das limbische System ist stattdessen ein Teil unseres Gehirns.

Und nicht nur irgendeiner, sondern einer der ältesten Teile, zuständig zum Beispiel für die Nahrungsaufnahme, die Verdauung, den Antrieb, das Gedächtnis, sogar für die Fortpflanzung und eben auch für Emotionen.


Und genau hier kommt wieder die Musik ins Spiel.


Denn Musik ist auch deshalb so kraftvoll und hat einen so enormen Effekt, weil sie das limbische System anregt. Und dieses erzeugt dann wiederum Emotionen.

Gefühle kommen hoch, Erinnerungen, Assoziationen.

Ausgelöst allein durch das Hören von Musik.




Musik, wir brauchen mehr Musik (aber bitte die richtige)!


Genau des starken Effekts der Musik wegen ist es so wichtig, visuelle Erlebnisse mit Musik zu untermalen.


Viel zu oft begegnet man online eigentlich schönen Clips, die allerdings jedwede Ästhetik vermissen lassen, einfach, weil sie ohne Musik daherkommen.

So bleiben die Emotionen auf der Strecke, die für das Interesse des Publikums die Voraussetzung sind.


Zwei einfach Regeln machen den Gebrauch von Musik in Luftaufnahmen verständlich:

  1. Bitte keine Stille!

  2. Bitte kein Drama für die Ohren, wenn es nicht auch auf dem Bildschirm stattfindet!


Klar, Punkt eins hatten wir gerade.

Clips, die ohne jegliche Untermalung daherkommen, wirken langweilig. Ein No Go.

Bild: Bearbeitungsprogramm

Punkt zwei ist da schon etwas interessanter.


Denn manch enthusiastischer Editor unterlegt seinen Flug über Burg, Tal und Feld mit dramatischer Musik, bekannt aus einem großen Blockbuster.


Episch, dramatisch, laut!


Doch das ist gleich doppelt schwierig.


Zuallererst folgendes: nutze keine hochdramatische Musik, wenn das Video diese nicht unterstützt. Es wirkt einfach nicht.


Oftmals, gerade bei Luftaufnahmen, sollte man hier an das Motto: weniger ist mehr halten. Leise Töne sind oft effektiver als die ganz lauten, heroischen.


Allerdings gibt es noch einen weiteren Haken: Musik aus Film und Fernsehen ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht einfach vervielfältigt werden.

Das ist strafbar - und langweilig, weil die Musik oft bekannt ist.

Übrigens: Plattformen wie YouTube erkennen automatisch, ob Du bei einem Clip urheberrechtlich geschützte Musik verwendet hast, oder nicht, selbst dann, wenn Du nur einen kleinen Schnipsel hochlädst. Im schlechtesten Fall kann es teuer werden.


Wo kann ich gute Musik herbekommen?


Im allgemeinen gibt es zwei gute Quellen.


Die eine ist kostenlos, die andere nicht.


Die eine ist etwas simpler, die andere bietet eine wirklich reichhaltige Musikauswahl und vor allen Dingen ein einfaches Lizenzierungsverfahren.


Option 1: YouTube Audio Library


YouTube stellt eine eigene Audiothek mit Musik und Tönen zur Verfügung (hier klicken), die man in YouTube-Produktionen frei verwenden darf. Natürlich auch dann, wenn man vor dem eigenen Video Werbeclips abspielen lässt und so ein bisschen Geld verdient!


Das ist cool!

Die Auswahl ist allerdings nicht grenzenlos, aber man findet hie und da sowohl brauchbare, als auch qualitativ annehmbare Clips. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.


Qualität der Aufnahmen: Gemischt Auswahl für Aerials: Mäßig


Funktionalität:

Sehr gut Lizenz: Private und kommerzielle Nutzung bei YouTube-Videos erlaubt Preis: Kostenlos


Hier geht's zur YouTube Audio Library.


Option 2: Artlist

Die Premium-Alternative kommt von Artlist (hier klicken).


Eine große Auswahl an qualitativ hochwertiger Musik - und das zu einem vertretbaren Preis.


Denn das coole an Artlist ist, dass man hier nicht jeden Song einzeln lizenzieren muss, wie das bei vielen Konkurrenzplattformen Gang und Gebe ist, nein, bei Artlist bekommt man für umgerechnet knapp 180€ im Jahr den vollen Zugriff auf alle Musikstücke - und das für ein ganzes Jahr lang, was einem Monatsbeitrag von nur etwa 15€ entspricht.


Und aus Erfahrung kann ich sagen, dass man für 15€ am Markt nur schwerlich auch nur einen einzelnen Song bekommt! Aber bei Artlist kann man so viele Songs nutzen, wie man will!

Ich selbst bin mittlerweile seit über einem Jahr dabei und wirklich froh, den Wechsel gemacht zu haben. Außerdem kommen jeden Tag neue Songs hinzu, die Library wächst und wächst. Es ist beachtlich und ich ziehe den Hut! Ein modernes und faires Geschäftsmodell.

Bei Artlist kämpfe ich nicht mit hohen Preisen und komplizierten Lizernzierungsverfahren, sondern fokussiere mich alleine auf das Finden der passenden Musik und meine Drohnen-Filmprojekte.


Qualität der Aufnahmen: Sehr gut


Auswahl für Aerials: Sehr gut


Funktionalität:

Sehr gut


Lizenz: Private und kommerzielle Nutzung (außer Weiterverkauf) inbegriffen; (inkludiert auch die Nutzung bei Social Media)


Preis:

Fair


Hier geht's zu Artlist.




Was tun?


Ganz ehrlich, ich kenne das Gefühl, für Musik nicht nochmal in die Tasche greifen zu wollen.


Allerdings ist das natürlich nicht nur den Künstlern gegenüber nur mäßig rücksichtsvoll, es ist auch aus der eigenen Perspektive ein Eigentor.


Denn der Effekt den Musik hat, ist unglaublich und wird, gerade von Anfängern, oftmals dramatisch unterschätzt.


Viele Jahre lang war es für mich kompliziert, die richtige Musik zu finden:

Zuallererst musste sie natürlich zum Projekt passen, dann sollte sie auch noch günstig sein und zum Schluss eine ordentliche Lizenzierung mitbringen... Ich habe teilweise, und das ist keine Übertreibung, tagelang nach einem passenden Musikstück suchen müssen, bevor ich dann irgendwie, irgendwo fündig wurde. Und das hat mich meist eine Stange Geld gekostet.


All diese Querelen habe ich mit Artlist hinter mir gelassen und empfehle die Plattform mit bestem Gewissen all denen, die ihre Aufnahmen spannender und abwechslungsreicher gestalten wollen.


Klar, auch bei Artlist habe ich nicht immer die perfekte Musik gefunden, allerdings würde ich sagen, dass ich in neun von zehn Fällen fündig geworden bin.


Hier geht's zur YouTube Audio Library.

Hier geht's zu Artlist.



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