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  • Tom David Frey

DJI Mavic Air 2 | So gut ist die neue Drohne wirklich

Die neue Drohne von Marktführer DJI hat große Ambitionen: in der Klasse unter 1.000€ beansprucht sie nicht weniger als die Krone!


Aber kann sie sich auch im Test behaupten?

Oder sind die hehren Angaben nur eine clevere Marketingstrategie?


Wir fassen die fünf wichtigsten Kategorien kurz und knapp zusammen und finden heraus, ob sich die Drohne wirklich lohnt.


Hallo, DJI Mavic Air 2.


 

Design


In Punkto Design kann die neue Mavic Air 2 nicht überzeugen.


Anstatt die futuristisch und aerodynamisch-anmutende Hülle des Vorgängermodells weiterzuentwickeln, setzt DJI einfach auf das Aussehen seiner meisten Drohnen.


Wie viele Drohnen praktisch genauso aussehen, wie die neue Mavic Air 2?


Zählen wir doch mal kurz durch:

  • Mavic Pro

  • Mavic Pro Platinum

  • Mavic 2 Pro

  • Mavic 2 Zoom

  • Mavic Mini


Schade, ein neues Design wäre erfrischend gewesen.


Wobei man natürlich auch die Vorteile des altbekannten Gehäuses nicht vergessen sollte: es besteht aus qualitativ hochwertigem Kunststoff und Aluminium, ist millionenfach in Gebrauch und hält auch unsanfte Landungen und Zusammenstöße aus.


Qualitativ kann man an dem Gehäuse und Design nichts aussetzen.


 

Flug


Was den Flug angeht, punktet die Mavic Air 2.


Ganz wie bei DJI üblich ist die Drohne kinderleicht zu steuern - das Wort habe ich nicht einfach so gewählt, sondern meine es auch so.


Ich gab die Fernbedienung meinen kleinen Schwestern in die Hand und ließ sie einfach machen. Klar, ist nichts schiefgegangen. - Das hatte ich auch nicht anders erwartet.


Die intuitive und sichere Bedienung allerdings verdankt DJI den zahlreichen anderen schon auf den Markt gebrachten Drohnenmodellen.


Man hat in den letzten Jahren viel gelernt!


Natürlich kommuniziert die Mavic Air 2 mit GPS und Glonass Satelliten, sie verfügt über ein modernes Boden-Tracking-System (VPS), um selbst in Innenräumen an Perfektion grenzende Stabilität ermöglichen zu können.


Die Drohne kommt im Falle eines Problems eigenständig zur Startposition zurück und hat außerdem ein sowohl nach vorne, als auch nach hinten gerichtetes Anti-Kollisionssystem an Bord.


Ein echtes Highlight der Drohne ist der neu überarbeitete Trackingmodus, der endlich richtig zuverlässig funktioniert!


Einfach eine Box um das zu trackende Objekt zeichnen - und direkt übernimmt die Drohne.


Sie kann das Objekt im Kreis umfliegen, nebenher an der Seite begleitend mitfliegen oder frei tracken.


Der Trackingmodus ist unübertroffen und stellt in Punkto Präzision alle anderen am Markt verfügbaren Verfolgungsmodi in den Schatten.


Diese Drohne ist Selfie- und Sporttauglich - wobei sich Selfie nach Low-Quality anhört, was nicht gemeint ist; Die Drohne kann einen selbst absolut cineastisch und vollautomatisch in Szene setzen.


 


Kamera


Kurz gesagt: die Kamera überzeugt.


Die Linse hat eine Blende von F2.8 und einen Blickwinkel von 84°.

Der Sensor misst, und das ist etwas besonderes, einen halben Zoll.


Klar, 4K ist bei DJI im Filmmodus mittlerweile der Standard.


Allerdings spendiert DJI der Mavic Air 2 einen 60FPS Modus, mit dem sich nun Zeitlupen in brillantem 4K erstellen lassen. Das ist sehr cool und ein mächtiges Werkzeug!


Und wer die Zeit gerne mit nur einem Zehntel der echten Geschwindigkeit ansehen möchte, kann das im FullHD Modus tun - bis zu 240FPS sind hier drin!


Übrigens: kostenlose Testaufnahmen der neuen Drohne zum Download findest Du hier.


Etliche intelligente Modi sind mit an Bord, die es selbst Anfängern ermöglichen, erste cineastische Aufnahmen zu erstellen.